Lesen, Rätseln und Kombinieren wie echte Ermittler

Die LRS-Detektivakten sind Spiele für Kinder, die Lesen und Rechtschreibung spielerisch üben sollen.
Jeder Fall ist wie eine echte Ermittlungsakte aufgebaut: mit Beweisen, Tatortbildern, Verdächtigen, geheimen Botschaften und klaren Ermittlungsaufträgen.
Viele Kinder mit LRS haben schon genug Übungsblätter gesehen. Sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn Lesen und Schreiben immer wieder nach Fehlern, Korrektur und Anstrengung klingen.
Die Detektivakten von Ungebremst Besonders gehen einen anderen Weg.
Hier wird nicht einfach geübt – hier wird ermittelt.
Kinder schlüpfen in die Rolle leitender Ermittlerinnen und Ermittler der Abteilung für besondere Fälle. Sie öffnen Fallakten, untersuchen Beweise, vergleichen Aussagen, entschlüsseln geheime Botschaften und kombinieren Hinweise, bis der Fall gelöst ist.
Ganz nebenbei trainieren sie genaues Lesen, sprachliche Muster und orthografische Besonderheiten.
Nicht als Arbeitsblatt.
Sondern als echter Fall.
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Kurz erklärt
Was sind die Detektivakten?
Die Detektivakten sind spielerische LRS-Fördermaterialien in Form von Kriminalfällen.
Für wen sind sie gedacht?
Für Kinder mit LRS, Legasthenie, Leseschwierigkeiten oder Rechtschreibunsicherheiten, die lieber rätseln als Arbeitsblätter ausfüllen.
Was wird geübt?
Genaues Lesen, Rechtschreibmuster, Wortbilder, Buchstabenunterschiede, Sprachgefühl und das Kombinieren von Hinweisen.
Wo können sie eingesetzt werden?
Zuhause, in der Lerntherapie, in der Förderung oder als motivierendes Zusatzmaterial für Kinder, die beim Lesen mehr Selbstvertrauen brauchen.
Warum diese Spiele entstanden sind
Wenn Lernen immer wieder mit Druck verbunden ist, reicht ein hübscheres Übungsblatt oft nicht.
Viele Kinder mit LRS erleben geschriebene Sprache als etwas, bei dem sie schnell scheitern können. Sie brauchen nicht noch mehr rote Markierungen. Sondern Aufgaben, die bewältigbar sind, bei denen Lesen einen Sinn bekommt und sie Erfolge feiern können.
In den Detektivakten liest ein Kind nicht, weil es lesen üben soll.
- Es liest, weil es herausfinden will, was passiert ist.
- Es schaut genauer hin, weil eine Spur sonst übersehen wird.
- Es vergleicht Wörter, weil ein Täter sich verraten hat.
- Es entschlüsselt Buchstaben, weil eine geheime Botschaft zum nächsten Hinweis führt.
So entsteht LRS-Förderung, die sich nicht nach Förderung anfühlt.
Was dabei trainiert wird
Jede Fallakte hat ein klares sprachliches oder orthografisches Muster. Dadurch eignet sich jedes Spiel als LRS-Lernspiel, ohne wie ein klassisches Übungsheft zu wirken.
Zum Beispiel:
- fehlende Vokale erkennen
- ähnliche Namen genau unterscheiden
- Doppelkonsonanten bewusst wahrnehmen
- stumme Buchstaben entdecken
- Wörter mit Dehnungs-h untersuchen
- Buchstabenfolgen und Wortbilder vergleichen
- Hinweise aus Text und Bild kombinieren
- Aussagen vergleichen
- relevante Spuren von Nebenspuren unterscheiden
Die Kinder merken dabei: Ein Buchstabe kann wichtig sein.
Nicht, weil jemand mit dem Rotstift wartet.
Sondern weil eine Spur sonst verloren geht.
Für wen die Detektivakten gedacht sind
Die Detektivakten passen besonders für Grundschulkinder und ältere Kinder, die:
- Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben haben
- eine LRS oder Legasthenie haben
- bei klassischen Übungsblättern schnell blockieren
- gerne rätseln, suchen, kombinieren oder Geschichten mögen
- mehr Selbstwirksamkeit beim Lesen brauchen
- sprachliche Muster spielerisch entdecken sollen
Je nach Fall und Unterstützung eignen sich die Spiele ungefähr für Kinder von 6 bis 12 Jahren.
Ältere Kinder können die Fälle selbstständiger lösen.
Jüngere Kinder können mit Vorlesen, Tipps oder gemeinsamer Ermittlungsleitung gut einsteigen.
Was die Detektivakten nicht sind
Die Detektivakten sind keine klassischen Arbeitshefte und ersetzen keine Lerntherapie und keine Diagnostik.
Sie sind ein spielerisches Fördermaterial für Familien, Lerntherapie, Förderung und alle Situationen, in denen Lesen nicht noch mehr Druck machen soll.
Im Mittelpunkt steht nicht: „Finde den Fehler.“
Sondern: „Finde die Spur.“
Die ersten Fälle
Fall 1: Der Fall Fantastico

Ein geheimnisvoller Umschlag landet in der Abteilung für besondere Fälle.
Kein Absender. Nur eine Nachricht von Fantastico.
Der berühmte Kunstdieb hat schon mehrere Gemälde gestohlen. Doch diesmal gibt es eine Spur: In seinen Nachrichten fehlt immer wieder derselbe Vokal.
Die Ermittlerinnen und Ermittler vergleichen bereits gestohlene Bilder, untersuchen Tatortfotos aus dem Museum, prüfen Bildtitel und entschlüsseln geheime Botschaften. Welche Spur ist wichtig? Welches Gemälde ist als nächstes in Gefahr? Und wer versteckt sich hinter Fantastico?
Der Fall führt Schritt für Schritt durch Briefe, Beweise, Papierschnipsel, Beobachtungen und einen letzten Geheimtext.
Für Kinder bedeutet das:
- genau hinschauen
- Vokale entdecken
- Bildtitel vergleichen
- Spuren von Nebenspuren unterscheiden
- eine Krimihandlung bis zur Lösung verfolgen
Trainiertes Muster:
Vokale erkennen, besonders den Vokal a
Fall 2: Doppelt verdächtig

In “Millis und Fannis Sammlerwelt” wurde eingebrochen.
Die Tür ist aufgebrochen. Im Laden liegen Scherben, Tomatensuppe, beschädigte Figuren und verdächtige Spuren. Aber schnell wird klar: Nicht alle Figuren wurden zerstört. Der Täter oder die Täterin hat bestimmte Figuren ausgesucht.
Warum gerade diese?
Die Ermittlerinnen und Ermittler untersuchen Tatortfotos, vergleichen Namensschilder, sichern Fingerabdrücke und lesen Aussagen der Mitarbeitenden. Immer wieder tauchen Namen auf, die fast gleich aussehen.
Ein Buchstabe mehr.
Ein Buchstabe weniger.
Und plötzlich wird aus einem kleinen Unterschied eine entscheidende Spur.
Der Fall verbindet Bildersuche, Beweisvergleich, Aussagen, Lageplan und einen letzten Hinweis, der erst am Ende alles zusammenführt.
Für Kinder bedeutet das:
- ähnliche Namen genau vergleichen
- Doppelbuchstaben bewusst wahrnehmen
- Fingerabdrücke und Aussagen kombinieren
- Hinweise aus Bildern und Texten verbinden
- erleben, dass ein kleiner Buchstabe eine große Rolle spielen kann
Trainiertes Muster:
Doppelkonsonanten und genaue Namensunterscheidung
Fall 3: Der Hack am Uhrenplatz
In Entwicklung.
Trainiertes Muster:
stummes h und genaue Wortbilder
Preise
Ein Detektivfall: 17,99 € zzgl. Versand
Enthalten sind alle Materialien für einen vollständigen Fall: Fallakte, Tagesumschläge, Beweise, Rätsel, Tippkarten und Lösung.
Starter-Set mit Fall 1 + Fall 2: 29,90 € zzgl. Versand
Für alle, die nach dem ersten Fall direkt weiterermitteln möchten.
Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Entwickelt mit Blick auf LRS
Die Detektivakten entstehen nicht als schnelle Rätselhefte.
Sie werden so aufgebaut, dass Kinder mit LRS nicht unnötig überfordert werden:
- kurze Textmengen
- klare Arbeitsaufträge
- Bildmaterial als Entlastung
- eindeutige Lösungsschritte
- Tippkarten statt Frust
- keine echten Rechtschreibfehler als Übungsmaterial
- sprachliche Muster statt Fehlersuche
- Erfolgserlebnisse nach jeder Ermittlungsstation
Die Detektivakten werden mit fachlicher Rückmeldung aus der Lerntherapie überarbeitet und weiterentwickelt, damit Spielgefühl und Förderung zusammenpassen.
Für Familien und Fachpersonen
Die Detektivakten können zu Hause genutzt werden, aber auch in Lerntherapie, Förderung oder pädagogischer Begleitung.
Sie eignen sich besonders, wenn ein Kind wieder erleben soll:
- Ich kann lesen.
- Ich kann Hinweise finden.
- Ich kann etwas lösen.
Und genau dieses Gefühl ist oft der Punkt, an dem Förderung wieder möglich wird.
Für Eltern: Es muss nicht alles auf einmal gelöst werden
Du bist keine Lerntherapeutin und kein Lerntherapeut.
-> Du bist Mutter oder Vater.
Und du brauchst ein Material, das auch nach einem langen Schultag noch funktioniert.
Deshalb sind die Detektivakten in einzelne Ermittlungstage aufgeteilt. Ihr müsst den Fall nicht an einem Stück lösen sondern könnt eine Spur sichern, eine Seite bearbeiten oder nur einen Hinweis anschauen und dann aufhören.
Jeder gute Kommissar und jede gute Kommissarin hat irgendwann Feierabend. Es ist völlig in Ordnung, den Fall in mehreren Etappen zu spielen.
Manchmal reicht ein kleiner Ermittlungsschritt:
- ein Foto anschauen
- eine Spur markieren
- einen Brief gemeinsam lesen
- einen Tipp nutzen
- den nächsten Umschlag erst morgen öffnen
Das ist kein Abbruch sondern Ermittlungsarbeit mit Pausen.
Und genau so darf Lernen sich anfühlen: machbar, neugierig und ohne Druck.
In Entwicklung
Die ersten Detektivakten befinden sich aktuell im Druck.
Wenn du wissen möchtest, wann die Fälle erhältlich sind, kannst du dich in die Elternpost eintragen. Dort schreibe ich auch über neue Materialien, Einblicke in die Entwicklung und den Gedanken hinter den Fällen.
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FAQ
Sind die Detektivakten für Kinder mit LRS oder Legasthenie geeignet?
Ja.
Die Detektivakten wurden besonders für Kinder entwickelt, denen Lesen und Rechtschreibung schwerfallen. Die Aufgaben sind spielerisch, kleinschrittig und in eine Krimihandlung eingebettet.
Sind die Detektivakten nur für Kinder mit LRS?
Nein. Sie können grundsätzlich von allen Kindern gespielt werden, die gerne rätseln und Fälle lösen.
Sie sind aber besonders mit Blick auf Kinder entwickelt, für die Lesen und Schreiben schnell anstrengend werden.
Muss mein Kind schon gut lesen können?
Nicht unbedingt.
Jüngere Kinder oder Kinder mit größerer Lesebelastung können die Falltexte vorgelesen bekommen und trotzdem selbst Spuren suchen, markieren, vergleichen und kombinieren.
Sind die Detektivakten Arbeitsblätter?
Nein.
Die Förderung steckt in der Ermittlung. Die Kinder lösen einen Fall und trainieren dabei bestimmte sprachliche Muster.
Kann mein Kind mit den Detektivakten Lesen üben?
Ja.
Die Kinder lesen kurze Falltexte, Hinweise, Aussagen und geheime Botschaften. Weil das Lesen Teil der Ermittlung ist, entsteht ein echter Grund, genau hinzuschauen und weiterzulesen.
Kann mein Kind mit den Detektivakten Rechtschreibung üben?
Ja.
Jeder Fall trainiert ein bestimmtes Rechtschreibmuster, zum Beispiel Vokale, Doppelkonsonanten oder stumme Buchstaben. Wichtig ist: Die Kinder suchen Spuren, nicht Fehler.
Kann ich die Spiele in der Lerntherapie nutzen?
Ja, genau dafür können sie gut passen.
Die Fälle sind so gedacht, dass einzelne Ermittlungstage auch getrennt genutzt werden können.
Gibt es Lösungen und Tipps?
Ja.
Jeder Fall enthält Tippkarten und eine klare Lösung, damit Kinder nicht im Frust hängen bleiben.
Ab welchem Alter sind die LRS-Detektivspiele geeignet?
Je nach Fall, Lesestand und Begleitung eignen sich die Detektivakten ungefähr ab 6 Jahren. Viele Kinder werden sie zwischen 8 und 12 Jahren besonders gut selbstständig nutzen können.
Braucht mein Kind Unterstützung durch Erwachsene?
Das hängt vom Kind ab.
Manche Kinder lösen die Fälle selbstständig. Andere profitieren davon, wenn ein Erwachsener kurze Texte vorliest, Tipps gibt oder als Ermittlungsleitung begleitet.
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