Warum die 10. Nerf-Pistole keine Lösung ist. Gesucht wird: das perfekte Weihnachtsgeschenk!
Es ist so weit – die letzte Woche vor dem Advent hat begonnen.
Ich habe gerade im Schneechaos noch schnell den Adventskranzrohling besorgt und die frisch gekauften Schokonikoläuse vor den Kindern versteckt.
Meine To-Do-Liste für eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit mit den Kindern ist lang und wächst von Tag zu Tag. Dafür bekomme ich schon leichte Schweißausbrüche und denke mir: „Wann soll ich das alles erledigen?“

Die ersten Anfragen aus der Familie sind auch schon da:
„Was wünscht sich XY zu Weihnachten?“
Puh. Gute Frage. Momentan bin ich ganz froh, wenn mir selbst etwas einfällt. Die Kinder sind zum großen Teil aus der Spielzeugphase raus – da ist die Auswahl nicht mehr so reichhaltig.
Wenn man dann beim großen „A“ mal schaut, was es an Ideen gibt, und dann auch noch so kühn ist, die Kombination „Weihnachtsgeschenke für Kinder mit ADHS / HB / ASS“ einzugeben, kommen zugegeben ganz nette Sachen.
Aber ist es denn wirklich immer so stereotypisch?
Braucht ADHS zwingend etwas zum Bewegen oder ein Fidget Toy?
Muss das HB-Kind etwas über Einstein lesen und nebenbei Rätsel aus der Quantenphysik lösen?
Und Kinder im Spektrum brauchen natürlich irgendwas Regulierendes mit interessanter Haptik. Oder?
Wenn wir ehrlich sind – jein.
Es gibt wirklich tolle Dinge, mit denen Wissenschaft Spaß macht. Und die Fidget Toys und Sensorikspielzeuge sprechen ja auch das Kind in mir an. Aber spricht es mein Kind an? Nicht zwingend.
Da steht die zehnte Nerf-Pistole auf dem Wunschzettel und lässt mein Herz höher schlagen… oder ein Labubu. Oder ein Lichtschwert.
Dinge, von denen ich weiß, dass sie kurz nach dem Fest lieblos in irgendeiner Ecke liegen und verstauben.
Also, was schenken wir dann – und vor allem: Was erzähle ich den Omas und Tanten, was die Kinder wirklich mögen?
Ich habe für mich die letzten Jahre viel umgestellt. Ich schaue inzwischen eher auf:
– Was interessiert mein Kind gerade wirklich?
– Was tut ihm gut?
– Womit reguliert es sich?
– Und was löst eher Stress aus?
Wenn ich das weiß, kommen die Geschenkideen fast automatisch. Und man kann die Liste wunderbar an die Familie weitergeben, damit alle entspannter bleiben.
Und ehrlich:
Ich erinnere mich bis heute an einen Kinogutschein, den ich als Kind bekommen habe. Das war ein tolles Erlebnis.
Aber welches Spielzeug ich in welchem Jahr bekommen habe? Keine Ahnung.
Genau deswegen landen bei uns inzwischen auch mehr Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten unter dem Weihnachtsbaum. Es gibt so viele schöne Erlebnisse in allen Preiskategorien, die einem das ganze Jahr über kleine Lichtinseln schaffen: Kino, Kletterpark, Minigolf, Konzert oder Musical, Töpferkurs, Schwimmbad oder Museum, Freizeitpark oder Escape Room.
Egal was – du wirst sehen, es macht fast noch mehr Spaß und bleibt wirklich hängen.
Und weil ich weiß, dass es vielen Eltern genauso geht – und weil diese Geschenkefrage jedes Jahr dieselbe ist – habe ich ein kleines Mini-Paket gebaut, das dir genau dabei hilft:
Das passende Geschenk für dein ungebremst besonderes Kind zu finden.
Ohne Klischees, ohne Stress, ohne 100 Tabs offen.
Wenn du magst, schau rein.
Vielleicht nimmt es dir genauso viel Druck wie mir.
Ich wünsche dir eine entspannte Woche und einen ruhigen Start in den Advent.
Du wirst das rocken.
